In einem zur Werkstatt umgebauten Büro sitzt Milan Schell an einem Schreibtisch, auf dem der Prototyp seiner Hurdy Gurdy Licht-Ton-Drehorgel steht. Ein Plattenspieler mit selbst zusammengeklebter Schallplatte (aus Schallplatten-Stücken und Pappe), auf der ein runder Zylinder steht, der mit kleinen Fenstern versehen ist. Durch diese fällt das Licht, das aus dem Zylinder heraus leuchtet. Durch das Drehen der "Schallplatte" und den abtastenden Tonabnehmer entsteht ein kratzendes Geräusch und gleichzeitig ein Lichtquadrat an der Wand, das immer wieder durch den sich drehenden Zylinder unterbrochen wird. Milan beschreibt seinen Prototyp als einen Musikautomaten, der Bild und Ton selbst erzeugt, ein Versuch also, einen Automaten zu bauen, der ein bewegtes Bild und Ton herstellt, ohne dabei auf Aufzeichnungen zurückzugreifen.
Eine Woche hat er für den Bau gebraucht, eine weitere wird er benötigen, um seine komplette Installation fertig zu stellen, die dann aus drei Plattenspielern bestehen wird. Man darf also gespannt sein, was Milan am Freitag ab 18h im FFT Juta präsentieren wird!
Uli Oberländer
Mittwoch, 11. Januar 2012
Array
Wir waren am Dienstag schon 'mal vor Ort und haben uns die Vorbereitungen zu 'Array' angeguckt und auch Franziska Windisch und Ji Hyun Park kennengelernt. Alles sieht sehr vielversprechend aus - eine große Bühne, ganz viele Drähte und Kabel darauf platziert, kleine Sensoren und sogenannte Sägezahnoszillatoren daneben und zwei gut gelaunten Künstlerinnen, die uns bereitwillig Rede und Antwort standen. Am kommenden Wochenende sehen wir dann wie aus all den Materialien eine 'fertige' Klanginstallation geworden ist. Wir sind auf das Endprodukt sehr gespannt....
Sonja Kiehl
Montag, 9. Januar 2012
Und los geht's
Heute fiel der Startschuss für Interface 2012:
Die Künstler haben ihre Arbeitsräume bezogen und die Werkstatt ist in vollem Gange.
Wir freuen uns auf die kommende Woche und den krönenden Abschluss am Freitag und Samstag!
Die Künstler haben ihre Arbeitsräume bezogen und die Werkstatt ist in vollem Gange.
Wir freuen uns auf die kommende Woche und den krönenden Abschluss am Freitag und Samstag!
Donnerstag, 5. Januar 2012
Neuer Artikel in der WZ
Zu unserer Freude hat nun auch die Westdeutsche Zeitung über Interface berichtet. Lesen könnt ihr den Artikel hier: http://www.wz-newsline.de/lokales/duesseldorf/kultur/fft-ein-labor-fuer-theater-und-musik-1.863150
Montag, 2. Januar 2012
Interface in den Medien
Interface ist natürlich auch in den Medien vertreten. In den kommenden Tagen - da es ja nun mit großen Schritten auf die 2. Runde zugeht - werden wir euch immer wieder mit neuen Links versorgen, die auf Artikel verweisen, die über Interface verfasst wurden.
Den Anfang macht heute folgender Link zu choices.de: http://www.choices.de/abhoerspezialisten-mit-dosentelefon
Den Anfang macht heute folgender Link zu choices.de: http://www.choices.de/abhoerspezialisten-mit-dosentelefon
Freitag, 30. Dezember 2011
Das FFT Düsseldorf ist seit nunmehr 10 Jahren das Produktionszentrum für genreübergreifende performative Kunst in der Landeshauptstadt.
Unter dem Titel „Interface“ geht im Januar 2012 die Werkstattreihe für experimentelle Sound-Art in die zweite Runde.
Junge Künstler, Tüftler und Komponisten werden sich der Entdeckung neuer Klangwege widmen. Dabei soll es um die Eröffnung neuer kreativer Spiel-, Denk- und Hörräume gehen, denen das FFT eine Plattform bietet. Die Verbindung von Musik, Installation und Performance steht dabei im Zentrum der Aufmerksamkeit.
An der Schnittstelle zwischen Sound-Art, Live-Art und Performance wurden junge Künstler gesucht, die sich mit Konzepten zu soundbasierter Kunst beschäftigen, die im Rahmen der Werkstattreihe realisiert und präsentiert werden können.
Das FFT Düsseldorf stellt Arbeitsräume und Produktionsmittel zur Verfügung und bietet begleitende Tutoriums-Einheiten unter der Leitung namhafter Dozenten.
Im Rahmen eines Projektseminars kümmern sich die Studierenden der Heinrich-Heine-Universität am Institut für Kultur und Medien um die Öffentlichkeitsarbeit und Programmvermittlung. Zuständig für den Blog und das facebook-Profil sind Aline Puzalowski und Karin Engels.
Die Reihe wird vom 09. - 13. Januar in den Räumen des FFT realisiert und am Ende dieser Woche präsentiert:
13.01., ab 18 Uhr, FFT Juta, Kasernenstraße 6, 40213 Düsseldorf
und
14.01., ab 18 Uhr, FFT Kammerspiele, Jahnstr. 3, 40215 Düsseldorf.
weitere Infos:
www.forum-freies-theater.de
www.facebook.com/fft.interface
Unter dem Titel „Interface“ geht im Januar 2012 die Werkstattreihe für experimentelle Sound-Art in die zweite Runde.
Junge Künstler, Tüftler und Komponisten werden sich der Entdeckung neuer Klangwege widmen. Dabei soll es um die Eröffnung neuer kreativer Spiel-, Denk- und Hörräume gehen, denen das FFT eine Plattform bietet. Die Verbindung von Musik, Installation und Performance steht dabei im Zentrum der Aufmerksamkeit.
An der Schnittstelle zwischen Sound-Art, Live-Art und Performance wurden junge Künstler gesucht, die sich mit Konzepten zu soundbasierter Kunst beschäftigen, die im Rahmen der Werkstattreihe realisiert und präsentiert werden können.
Das FFT Düsseldorf stellt Arbeitsräume und Produktionsmittel zur Verfügung und bietet begleitende Tutoriums-Einheiten unter der Leitung namhafter Dozenten.
Im Rahmen eines Projektseminars kümmern sich die Studierenden der Heinrich-Heine-Universität am Institut für Kultur und Medien um die Öffentlichkeitsarbeit und Programmvermittlung. Zuständig für den Blog und das facebook-Profil sind Aline Puzalowski und Karin Engels.
Die Reihe wird vom 09. - 13. Januar in den Räumen des FFT realisiert und am Ende dieser Woche präsentiert:
13.01., ab 18 Uhr, FFT Juta, Kasernenstraße 6, 40213 Düsseldorf
und
14.01., ab 18 Uhr, FFT Kammerspiele, Jahnstr. 3, 40215 Düsseldorf.
weitere Infos:
www.forum-freies-theater.de
www.facebook.com/fft.interface
Sonntag, 4. Dezember 2011
Interface die 2te
Im Januar 2012 findet die zweite Ausgabe von „Interface“, der Werkstatt für experimentelle Sound-Art, statt. Das FFT veranstaltet diese Reihe in Kooperation mit dem Institut Fuer Musik Und Medien und bietet so ein Forum für die höchst lebendige, junge Sound-Art-Szene. Ob live-elektronische Performances, begehbare Klang-Installationen, bespielbare und selbstspielende Objekte: „Interface“ steht für vielseitige Klang- und Bildwelten, die es zu entdecken gilt.
Im Zuge der Ausschreibung wurden viele interessante Projekte eingereicht. Nun hat die Jury hat getagt und die Auswahl für „Interface II“ steht fest: Eine Woche lang besetzen fünf ausgewählte Künstler bzw. Künstlergruppen sämtliche Bühnen und Räume des FFT, um sie in ein Experimentierfeld der Klangkunst zu verwandeln.
Begleitet von Christian Banasik (Komponist und Dozent für Audiovisuelles Design) und Jörg Ritzenhoff (Komponist, Autor, Performer, Sänger) werden insgesamt fünf Projektideen realisiert:
Im Zuge der Ausschreibung wurden viele interessante Projekte eingereicht. Nun hat die Jury hat getagt und die Auswahl für „Interface II“ steht fest: Eine Woche lang besetzen fünf ausgewählte Künstler bzw. Künstlergruppen sämtliche Bühnen und Räume des FFT, um sie in ein Experimentierfeld der Klangkunst zu verwandeln.
Begleitet von Christian Banasik (Komponist und Dozent für Audiovisuelles Design) und Jörg Ritzenhoff (Komponist, Autor, Performer, Sänger) werden insgesamt fünf Projektideen realisiert:
- „Denoising – Die Entlärmung des Lärms“ (Richard Eigner, Wien),
- „ARRAY“ (Ji Hyun Park + Franziska Windisch, Köln),
- „abhören.“ (Paul Hübner + Christoph Macha, Mainz),
- „A.R.I.S.C. - Analoge Räumlich Interaktive Soundcollage“ (Dr. Schmitt, Düsseldorf),
- „Hurdy Gurdy“ (Milan Schell, Düsseldorf).
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